Presseartikel

Tipps und Tricks für mehr Sicherheit

Themen:

- Wohnungseinbruch

- Urlaubszeit

- Taschendiebstahl

- Wenn der Hund zu Nahe kommt

- Verschiedene Tricks 

 

 

Wohnungseinbruch

 

 1. Haustüren und Fenster beim Verlassen des Hauses

     immer schließen und verschließen. Wenn vorhanden

     mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern

     benutzen.

 2. Leitern rund ums Haus durch Anschließen sichern. 

     Keine Aufstiegsmittel frei zugänglich stehen lassen. 

 3. Denken Sie an eine Hausratsversicherung.  

 4. Alle Eingänge wie Haustür, Nebeneingänge, Balkon-  

     oder Terrassentüren sowie Fenster mit vernünftigen

     Schlössern sichern.

 5. Außenbereiche erhellen. Strategisch platzierte               

     Bewegungsmelder und Scheinwerfer benutzen. Damit

     hat der Einbrecher keinen Schutz in der Dunkelheit.

 6. Halten Sie das Garagentor immer geschlossen auch 

     wenn das Auto nicht drin steht.

 7. Haus und Wohnungsschlüssel nicht draußen deponieren.

 

 

Urlaubszeit

 

Hier ein paar Tipps für Ihre Urlaubscheckliste

 

1.      Denken Sie an die Briefkastenleerung.

2.      Benutzen Sie wenn möglich Zeitschaltuhren für Ihre

       Rollläden.  

3.          Verschließen Sie Fenster und Terrassentüren fest.

       Wenn vorhanden mechanische Sicherungen 

       an Türen und Fenstern benutzen. 

4.      Wuchert der Garten während längerer Abwesenheit

       vor sich hin?  

5.      Beleuchten Sie Ihr Haus mit Zeitschaltuhren.  

6.      Lassen Sie Ihre Mülltonnen nach der Leerung nicht

       auf der Straße stehen.  

7.      Lassen Sie Ihren Anrufbeantworter nicht auf den

       Urlaub verweisen!

8.      Vermeiden Sie den Hinweis für den Postboten auf

       dem Briefkasten mit Verweis an den Nachbarn!  

9.      Nutzen Sie alle vorhandene Zusatzsicherungen im

       Haus. 

10.  Bewahren Sie Ihre wertvollsten Gegenstände und

       Daten gesichert auf. Fotografieren Sie Ihr wertvolles

       Eigentum, damit Sie im Einbruchsfall den direkten

       Nachweis für die Versicherung haben.

11.  Informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre 

       Abwesenheit.

 

Taschendiebstahl

 

  1.    Schließen Sie Ihre Taschen immer zu.

  2.    Benutzen Sie, wenn vorhanden, das 

         Tascheninnenfachen.

  3.    Behalten Sie die Tasche immer im Auge und wenn

         möglich halten Sie sie fest.

  4.    Tragen Sie wenn möglich das Geld am Körper.

 

 

 Wenn der Hund zu Nahe kommt

 

  1.   Schauen Sie dem Hund nicht in die Augen.

  2.   Laufen Sie nicht weg sondern bleiben Sie stehen und

        halten Sie die Arme ruhig am Körper.

  3.   Schreien Sie nicht und stellen Sie sich etwas seitlich

        zum Hund.

  4.   Halten Sie Ihre Finger zur Faust geballt am Körper.

  5.   Wenn der Hund weiterhin aggressiv auf Sie zugeht,

        befehlen Sie ihm im scharfen ton "Aus" und

        "Geh weg".

 

 

Und hier noch weitere Tricks 

Der Rempel-Trick: Das Opfer wird im Gedränge angerempelt oder "in die Zange" genommen; beim Einsteigen stolpert der Vordermann, er bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während das Opfer aufläuft und abgelenkt ist, greift ein Komplize in die Tasche.

Der Drängel-Trick: In vollen Bussen oder Bahnen rückt ein Dieb unangenehm dicht an das Opfer heran, das ihm den Rücken zuwendet und so die Tasche "griffbereit" anbietet.

Der Stadtplan-Trick: Fremde fragen das Opfer nach dem Weg und halten ihm einen Stadtplan vor oder bitten es - etwa auf Bahnhöfen - an einen ausgehängten Plan. Während sich das Opfer orientiert und abgelenkt ist, plündern andere Täter die Hand- oder Umhängetasche.

Der Geldwechsel-Trick: Fremde bitten das Opfer, eine Münze zu wechseln. Wenn das Opfer die Geldbörse zieht und das Münzfach öffnet, wird es vom Täter abgelenkt. Während dieser beispielsweise seine Münze in die Börse wirft, nimmt er Banknoten heraus.

Der Beschmutzer-Trick: Insbesondere nach einem Bankbesuch wird das Opfer "versehentlich" mit Ketchup, Eis oder einer Flüssigkeit bekleckert. Beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das gerade abgehobene Geld aus der Bekleidungstasche.

Der Supermarkt-Trick: Im Supermarkt fragen Fremde das Opfer nach einer bestimmten Ware. Während es danach sucht, wird die Tasche am Einkaufswagen ausgeräumt.

Der Hochhebe-Trick: In einer Gaststätte behauptet jemand, das Gewicht des Opfers schätzen zu können. Beim Hochheben "zieht" er oder ein Komplize die Geldbörse.

Der Bettel-Trick: Kinder halten dem Opfer im Lokal ein Blatt Papier vor mit der Bitte um eine Spende. Oder sie tollen auf der Straße um das Opfer herum und betteln es an. Dabei nutzt einer die Ablenkung für den raschen Griff nach der Geldbörse oder in die Handtasche.

Der Blumen-Trick: Ein Fremder begrüßt das Opfer freundschaftlich, umarmt es oder steckt ihm eine Blume an. Während das Opfer verdutzt ist, verschwindet die Brieftasche.

Der Taschenträger-Trick: "Taschenträger" oder "-trägerinnen" spähen ältere Frauen beim Einkaufen aus und bieten ihnen scheinbar hilfsbereit an, den Einkauf nach Hause zu tragen. Dort eilen sie mit der Tasche die Treppe hinauf, während der ältere Mensch nicht so schnell hinterherkommt. Unterwegs nehmen sie die Geldbörse heraus, stellen die Tasche vor die Tür und kommen dem Opfer grüßend entgegen. Der Verlust wird erst später bemerkt.

 

Der Plastik-Trick                                               Überquellende Briefkästen zu beobachten war gestern. Einbrecher haben neue Methoden entwickelt um herauszufinden, ob ein Haus aktuell bewohnt ist oder nicht. Eine bekannte Masche funktioniert mit kleinen Plastik-Streifen. Einbrecher klemmen die teils transparenten Plastikteile zwischen Tür und Türrahmen oder an Garten- oder Garagentor. Ist der Plastikstreifen nach mehreren Tagen immer noch am selben Platz, können die Einbrecher sicher sein, dass die Bewohner verreist sind.    

 

Der Beerdigungstrick            

Die Masche ist so dreist wie pietätlos: Manche Einbrecher durchforsten die Todesanzeigen in Zeitungen, um die Adresse der Trauernden sowie das Datum der Beerdigung herauszufinden. Wenn die Beerdigung stattfindet, schlagen sie zu. Ungewollte Störungen durch die Bewohner sind somit praktisch ausgeschlossen. Kondolenzbriefe mit Bargeld, die in der Wohnung aufbewahrt werden, können für die Kriminellen ein zusätzlicher Anreiz sein. Tipp: Geben Sie in der Todesanzeige nicht Ihre eigene Adresse, sondern die des Bestatters an. Er kann die Trauerpost weiterleiten.